Hunde :-)
Heute früh brachte der Manitu den Zwerg, die Hunde und mich zum Kindergarten. Der Kleine wurde dort abgesetzt und ich machte mich mit den Hunden auf den Rückweg nach Hause. Von der KiTa aus führt ein schöner Weg direkt an einem Bachlauf bis zu uns nach Hause. Ein Weg von ca. einer Stunde also ideal für den morgendlichen Spaziergang.
Unsere Hunde sind beide leider sehr wasserscheu. Für sie ist das kühle Nass allenfalls zum Trinken da. Evtl. im Sommer lassen sie sich dazu herab mal einen Ball aus den Fluten zu retten oder – aber das auch nur, wenn es extrem heiß ist – kühlen sich den Bauch.
Ach ja, mit Bestechung, sprich Leckerlis, die ins Wasser geworfen werden, lassen sie sich manchmal auch noch überreden die wilden und bösen Fluten zu bezwingen.
Eigentlich finde ich das ziemlich doof, hätte doch gern Hunde, die baden und schwimmen. Aber ok, bei so einem Spaziergang am Bach ist das natürlich recht hilfreich… dachte ich!
Heute nämlich, nach einem anfänglich wirklich schönen, entspannten und relativ ereignislosen Spaziergang wagte sich doch tatsächlich ein Eichhörnchen auf der gegenüberliegenden Bachseite von Ast zu Ast zu schwingen. Der Bolle-Hund sah dieses Eichhörnchen und schwupps raste er los… unglaublich, jedenfalls für mich, setzte er zum Sprung an, sprang in die Mitte des Baches um von dort aus an die andere Seite des Ufers zu gelangen und laut bellend schließlich unter einem Baum anzuhalten. Auf diesem Baum saß lächelnd – ja wirklich – das Eichhörnchen und machte sich über diesen verrückten Vierbeiner lustig.
Der Pelle-Hund, eigentlich der Jäger unter unseren Hunden, lief dem Bolle hinterher bis dieser in den Bach sprang. Dort überlegte er sich sich anders, bliebt abrupt stehen und machte kehrt. Wasserscheu bis zur Vollendung eben
.
So, das Eichhörnchen saß nun also auf dem Baum und grinste sich einen, der Bello-Hund drunter stellte fest, dass das langweilig ist und stellte fest, dass Frauchen … hihi, das bin ich … schon weitergegangen war. Er also wie ein irrer hinterher, dummerweise auf der falschen Bachseite.
Was nun geschah grenzt schon echt an Doofheit. Der Hund lief bestimmt 100 x hin- und her, runter zum Bach und wieder rauf auf die Wiese, an einer anderen Stelle das gleiche Spiel. Irgendwie erschien ihm der eben noch so leicht zu überwindede Bach plötzlich wohl wieder als ein wilder reißender Wasserfall. Fast 15 Minuten ging das so, bis ich die Schnute endgültig voll hatte und einfach gegangen bin.
Er lief auf der anderen Uferseite quasi parallel zu mir und wie von Zauberhand schaffte er es plötzlich doch wieder neben mir zu stehen. Voller Stolz stupste er mich an in Erwartung gelobt und getätschelt zu werden. Tat ich natürlich auch
. Immerhin hat er sich überwunden…